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BT CIO-Report 2016: Der CIO als „digitaler Enabler“

Aber: Zwei Drittel der CIOs haben nicht genug Zeit für die digitale Transformation.

Mit der allgemeinen Digitalisierung steigt auch die Bedeutung des CIO auf Führungsebene. In Deutschland sehen 84 Prozent der IT-Entscheider die Rolle des CIO verstärkt in der Unternehmensführung.

Wie die Befragung von über 1.000 IT-Entscheidern in elf Ländern durch BT ergeben hat, steigt unter dem Einfluss der Digitalisierung die Bedeutung des CIO auf Führungsebene weiter an. 72 Prozent der IT-Entscheider sagten, die Rolle des CIO in der Unternehmensführung sei in den vergangenen zwei Jahren wichtiger geworden, in Deutschland sind es sogar 84 Prozent! Und 43 Prozent der Befragten gaben an, dass sie heute mehr Zeit für Fragestellungen aufwenden, die das Unternehmen als Ganzes betreffen.

Die Kehrseite dieses Trends:
Für CIOs wird es zunehmend schwieriger, überhaupt noch Zeit zu finden, um kreative Lösungen für das Tagesgeschäft zu entwickeln. Annähernd zwei Drittel (61 Prozent) der IT-Entscheider (in Deutschland: 51 Prozent) haben das Gefühl, der CIO verbringe mehr Zeit damit, die bestehenden IT-Systeme am Laufen zu halten als damit, neue Lösungen zu finden.

Der BT CIO-Report 2016 belegt auch, dass die CIOs sich bei den wichtigsten Technologie-Trends einig sind: Cloud, Mobility und Collaboration sowie Daten (Big Data). Laut Report ist bereits ein Fünftel der weltweit untersuchten Unternehmen vollständig Cloud-zentriert. Weitere 46 Prozent beziehen mehr als die Hälfte ihrer Applikationen und ihrer Infrastruktur aus der Cloud. Hierzulande liegt dieser Anteil bei 36 Prozent.

Die Chance: „Multi-speed“-Ansatz
76 Prozent der großen Unternehmen und Organisationen weltweit verfolgen oder planen einen „multi-speed“-Ansatz: Technologie-Initiativen werden mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Priorität vorangetrieben – mit dem CIO als treibende Kraft. Das erfordert mehr Kreativität, höhere Flexibilität und ein dynamischeres Betriebsmodell.

In 72 Prozent der Unternehmen, die im Rahmen der BT-Studie befragt wurden, sind verschiedene Abteilungen damit beschäftigt, IT-Produkte und -Services zu beschaffen und einzusetzen, ohne die IT-Verantwortlichen einzubeziehen (Deutschland: 54 Prozent). Offenbar finden die IT-Abteilungen immer mehr Gefallen an einer bereichsübergreifenden, geschäftsunterstützenden Rolle. Dabei konzentrieren sie sich insbesondere auf Datensicherheit, die Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur und darauf, dass es innerhalb des Unternehmens keine Doppelung der Arbeiten gibt. Diese veränderten Verantwortlichkeiten unterliegen der neuen Rolle des digitalen CIO, der über alle Unternehmensbereiche hinweg als „Enabler“ fungiert.

 

Lesen Sie die vollständige BT Studie:

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